Ganz Allgemein....
2007
2006

Der Sommer war lang (natürlich trotzdem nicht lang genug ;o)) und wir haben einiges unternommen -- der Wohnwagen blieb diesmal daheim, und wir waren mit dem Dachzelt unterwegs, es soll ja doch Orte geben, die man mit Anhänger nicht erreicht....

Auf dieser Seite gibts:

  • Die "Hart-Ei-Alpentour" 2006
  • Sommertreff des Pick-Up-Forums
  • 10 Jahre Stoapfälzer 4Wheelers -- Wochenende in der Oberpfalz
  • Adventure Off-Road  Bad Kissingen
  • Ausflug Pfingstmontag 2006 Südthüringen
  • Wintertreff des L200-Club 2006

Wer's denn gern chronologisch richtig lesen will, muss die Termine von unten anfangen... Für die, die schon hier waren, gibts das neue immer oben  ;o))


DIE HART-EI-ALPENTOUR


ÜbersichtskarteMit 3 Fahrzeugen, Ingo & Claudia, Werner & Andrea, und wir machen wir uns aus verschiedenen Richtungen auf den Weg Richtung West-Alpen. An einer Autobahnraststelle hinter Basel sind wir schließlich komplett, Ziel für den ersten Tag: zumindest bis hinter die italienische Grenze, um unserem eigentlichen Ziel, den Gebirgsstraßen, größtenteils aus dem ersten Weltkrieg, im italienisch- französischen Grenzgebiet  näher zu kommen.    Den Teilnehmern zu danken ist übrigens auch für die gigantische Bildauswahl, von der ich hier nur einen winzigsten Teil zeigen kann!!!


Gr.St.Bernhard  -2473mDas Wetter ist schlecht, vom Genfer See sieht man leider (unter anderem auch) nicht viel, und so fahren wir ohne großen Aufenthalt bis zum Großen Sankt Bernhard, den wir gegen Abend erreichen. "Auf der anderen Seite" bessert sich das Wetter, und wir machen uns rund 20km südlich des Passes auf die Suche nach einem geeigneten Lagerplatz für die Nacht. Bei einem kl. Ort Namens "Allein" werden wir fündig:  Eine kleine "Terrasse" am Hang ist perfekt, so machen wirs uns gemütlich, packen den Grill aus, und verbringen eine angenehm milden Abend und eine ruhige Nacht.

Am nächsten Morgen gehts hinunter in das Aostatal, in Richtung des Kl.St. Bernhard. An unzähligen Burgen vorbei fahren wir auf das Mt.Blanc-Gebiet zu.

am kl. St.Bernhard (2188m); Bilck Richtung Mt.Balnc-Massiv

Von dort aus geht es hinunter nach Bourg-St.-Maurice, durchs Val d'Isere, das eine ganz eigen Landschaft und auch Architektur besitzt,

hinauf zum Col d'Iseran (2764m)  - der Weg hinauf führt schon direkt durch die Wolken, die der Wind in großen Haufen den Berg hinauftreibt. Oben ist es bitter kalt (für August ;o))  3°C, und ein eisiger Wind weht.  Von dort aus geht es bei Regen weiter in Richtung Col du Mont Cenis. Langsam verziehen sich die Wolken, und der Himmel klart auf. Gleich hinter der Passhöhe (2084m) haben wir freien Blick auf den Lac du Mont Cenis, der eine unglaubliche Farbe hat!!! Dort verlassen wir zum ersten Mal die geteerte Straße und umfahren den See an seinem Westufer in Richtung des Fort Variselle, das am Südufer auf einer Anhöhe oberhalb der Staumauer liegt.

Lac du Mt.Cenis mit Fort VariselleAn der Auffahrt zum Fort bekommen wir den Beweis, dass wir nun doch alle dasselbe Auto fahren, trotz verschiedenster Umbauten: An der selben Stelle kriegen wir alle ein sattes metallisches "Klonk" --Bodenkontakt ;o)) 

Auffahrt zum Fort VariselleDas Fort selbst ist über 3 Etagen relativ gut erhalten, wir erkunden es ausgiebig, und suchen -leider vergeblich- nach einem Geocache, das dort versteckt ist.  Als die Sonne sich dem Horizont nähert, wird es wieder ziemlich kalt, und eine steife Brise kommt auf.

Blick aus dem Fort Variselle nach SüdenWir suchen uns einen Rastplatz unterhalb des Forts "hinter" dem Hügel, in der Hoffnung einen Windgeschützten Platz gefunden zu haben. Da der Wind aber ständig dreht -- wird uns der Wunsch nicht erfüllt.  Nach einer heißen Suppe und einem "Schnäpschen" für die nötige Bettwärme verkriechen wir uns in unsere Schlafsäcke, weil es selbst im dicksten Winteranorak gar zu ungemütlich wird.  Der Wind schlägt ordentlich gegen die Zelte, aber mit einem gesunden Schlaf kann einen das nicht wirklich stören ... ;o))

Blick vom Colle di Finestre Richtung SusaNach einem heißen Kaffee gehts am anderen Morgen hinab  nach Susa und an der anderen Talseite wieder hinauf, zum Colle di Finestre (2176m). In endlosen Schotterkehren windet sich die Straße den Hang hinauf - Respekt vor den Mountainbikern, die hier unterwegs sind!!! Der Pass selbst wird wieder von einem alten Fort "bewacht", das zu einem Spaziergang einlädt.

Asietta-KammstraßeWeiter gehts auf der Asietta-Kammstraße, die sich auf über 2200m  gesamt etwa 40 km Richtung Südwesten windet, und beeindruckende Ausblicke auf die Berge rundherum freigibt. Der Colle dell Asietta liegt auf 2472m. Leider zeigt sich an verschiedensten Stellen, dass mancher 4Wheeler keinen Respekt vor der Natur hat, und wild sich durchs Gelände wühlen musste, was auf dieser Höhe schnell bleibende Narben hinterlässt..... Am späten Nachmittag machen wir uns auf den Weg ins Tal, nach Oulx, hindurch durch riesige Skisportanlagen.

Camping OulxIn Oulx genehmigen wir uns eine Nacht auf einem Campingplatz - zum Duschen, Wasser nachfassen, und -- Pizza essen gehn. Der ein oder andere Camper kommt auch vorbei, unsre - für "normale" Camper doch ungewöhnlichen Zelte zu bestaunen....  In einer kleinen, gemütlichen Pizzeria im Ort lassen wirs uns schmecken, der Abend ist gelungen, der Rotwein schmeckt bestens, und die Nacht herrlich warm und ruhig....

Weg zum Mt.Jafferau - mit TunnelTag Nr. 3 -- gut ausgeschlafen gehen wir die nächste Etappe an: Wenige km Richtung Susa, bei Salbertrand, schlängelt sich der Weg zum Mt. Jafferau den Berg hinauf, anfangs geteert, dann geschottert. Irgendwo stoßen wir auf ein Schild, dessen Aufschrift sich mit Hilfe des italienisch-Wöterbuchs als "Weiterfahrt auf eigene Gefahr" erklärt.  Die Straße schneidet sich in den steilen Hang, an einer Stelle führt ein einspuriger Tunnel in einer weiten Kurve durch den Fels. Zu Fuß wäre er schlecht zu passieren, da einen ganze Strecke ca. 30cm unter Wasser steht.

Gegenverkehr unmöglich - einer müsste rückwärts wieder raus....  Das erste Tunnelstück sieht neu und betoniert aus, als man von weiter oben dann den Fels sieht, durch den der Tunnel führt, hat es den Anschein, als sei dort die ursprüngliche Zufahrt weggebrochen, und es musste ein neuer Zugang gebaut werden.  Der Rest des Tunnels ist einfach in den Fels gesprengt.

Tunnel zum Mt. JafferauDen Hauch von Abenteuer hätte uns doch fast ein auf dem Weg dorthin geparkter Fiat Panda verdorben - da ist man ganz stolz, sich mit seinem 4x4 dort hinauf zu "kämpfen" - und dann steht da SOWAS..... aber offensichtlich war dem Kleinen die Behandlung nicht ganz zuträglich- die Vorderräder zeigten in verschiedene Richtungen, "Achsbruch".... Illusion gerettet.... ;o))

Schotterpiste unter dem Mt. JafferauDer Weg führt vorbei an verfallenen Kasernengebäuden, über die Baumgrenze hinaus, durch eine fast mondartig anmutende Steinwüste Richtung Gipfel. Das Fort Jafferau, wieder ein Relikt aus dem ersten Weltkrieg, schmiegt sich auf 2785m Höhe Ton in Ton auf den Gipfel, wenn man es nicht wüsste, müsste man schon sehr genau hinsehen, um es zu erkennen.

unterhalb vom Fort JafferauUnterhalb des Forts sind Räumlichkeiten in den Fels gehauen, die wie Mannschaftsquartiere wirken: ein großer "Saal" mit vielen Türen links an beiden Seiten.  Das letzte Stück zum Fort steigen wir zu Fuß hinauf, es gibt Geschützstellungen zu sehen, Brunnen, einige Räume sind noch halbwegs erhalten. Alles kalter Stein, selbst im August bei passablem Wetter ist es eisig kalt hier oben, der Wind peitscht um das Gemäuer. Kein Wunder, dass es heißt, es seien mehr Soldaten in diesen Forts erfroren und verhungert, als bei Kampfhandlungen zu Tode gekommen.... 

Fort Pramand 2156mLeider ist am Ft. Jafferau der Weiterweg durch aufgeschobene Steinhaufen auf dem Weg versperrt, die zu überfahren ziemlich riskant wäre an dem steilen Hang, und so fahren wir die gleiche Strecke retour. Unterwegs müssen wir eine Pause einlegen, um einen Schäfer mit seiner Herde vorbeizulassen. An den tiefergelegenen Kasernengbäuden machen wir Mittagsrast, etwas verspätet...  Das Fort Pramand ist einen Abstecher wert auf dem Weg nach unten. Die Zufahrt ist sandig, mit engen Kehren, ziemlich schmal und abenteuerlich.

GegenverkehrGlücklicherweise gibts hier nicht allzuviel Gegenverkehr.... ;o))   Eigentlich wollten wir heut noch auf den Mt. Sommeiller, aber durch die versperrte Weiterfahrt auf dem Jafferau sind wir dem Zeitplan um einiges hinterher, zudem wird das Wetterschlecht, es fängt an zu regnen. Wir beschließen also, so knapp unterhalb des Mt. Sommeiler, wie möglich einen Lagerplatz zu suchen, und morgen in aller Frühe hinaufzufahren. Bei strömendem Regen schlagen wir zwischen Stausee und dem Rifugio Scarfiotti auf gut 2000m Höhe unser Lager auf. Wir spannen eine Plane zwischen den Fahrzeugen, damit wir einen halbwegs trockenen Platz zum Abendessen haben.


Reifen flickenReifenflicken ist noch angesagt, Ingos Reifen zischelt vor sich hin....   Dann kommt ein Bauer und holt seine Kühe, warum wohl, mitten im Sommer von der Alm...?!  Es regnet immer mehr. Der Gebirgsbach unter unserem Lager wird immer lauter -- und es kommt wieder ein starker Wind auf, und wieder verziehen wir uns beizeiten in unsre warmen Schlafsäcke, weil's gar zu ungemütlich wird. Ich selbst hab in der Nacht erstmal kein Auge zugemacht: Wir haben mit unsrer Jenni, die das "Appartement" auf der Ladefläche für sich hat, ausgemacht, wenn sie friert, oder sonstwie Probleme hat, soll sie ans Hardtop klopfen, dann holen wir sie hoch ins Dachzelt. Normalerweise kein Problem, das dumpfe, hohle Geräusch des GFK.Tops ist gut zu hören. Aber mit diesem Wind, die Zelte schlagen, die Plane zwischen den Autos genauso.... Ich hab Angst, dass ich es nicht höre, sollte sie ein Problem haben.  Es wird immer kälter, und ich warte eigentlich nur darauf, dass es endlich hell wird. Gegen morgen hört der Regen auf, und auch der Wind, wenigst ein bisschen Schlaf....

Der neue Tag zeigt sich von seiner schönsten Seite: Blauer Himmel, kristallklare Luft -- und es hat weit herunter geschneit in der Nacht. Meine Sorge in der Nacht war übrigens umsonst: Jenni hat geschlafen wie ein Engel...!  Ein ordentliches Pensum heißer Kaffee, und die Aussicht auf Frühstück im Rifugio bringt uns in die Gänge.  Leider wird die gute Laune in kürzester Zeit getrübt: Unser Ziel, der Mt. Sommeiler, mit dem höchsten legal anfahrbaren Punkt in Europa (angeblich;o) auf etwa 3075m, wird unerreichbar: Unweit unsres Lagerplatzes hat der heftige Regen die Straße weggeschwemmt. 

Schlammlawine Teilweise abgerutscht, teilweise mit Schlamm bedeckt, ist die Straße unpassierbar. Gestern Abend noch berichteten uns Leute, die von oben kamen, in welch gutem Zustand der Weg sei!!  Enttäuschung macht sich breit, weicht aber schnell der Erkenntnis, dass es gut war, das Lager nicht noch weiter oben aufzuschlagen.  Also machen wir kehrt, und vertagen den Sommeiller auf "ein andres Mal".

Nordanfahrt zum Col du ParpaillonHeute gehts ein ganzes Stück nach Frankreich hinein, zum Col du Parpaillon. Unterwegs gibts eine Episode in einer französischen Pizzeria, die zwar eine Speisekarte hat, aber nichts vorrätig, was drauf steht... ?! Na bitte, dann machen wir eben selber eine Brotzeit...   In langen Schotterkehren führt der Weg hinauf zum Col du Parpaillon, auf 2650m bohrt sich schließlich ein 500m langer Tunnel durch den Berg, der Weg obendrüber bleibt dem Fußgänger vorbehalten.   Auch dieser Tunnel: eine um 1893 in den Fels gehauene, einspurige Röhre, von der Decke hängen Tropfsteine und Eiszapfen!!

Tunnel am Col du ParpaillonAuf der Südseite gab es auch hier Befestigungsanlagen, die aber gesprengt sind. Die Berglandschaft ist einzigartig, auf Bildern schlecht "rüberzubekommen", das Wetter meint wohl, es müsse die letzte Nacht wieder gutmachen: Strahlend blauer Himmel.  Wir genießen den Tag, fahren gemütlich über den Colle della Maddalena wieder Richtung Italien, und suchen uns im Stura-Tal einen Lagerplatz, fündig werden wir bei Sambucco.

Maira-Stura-KammstraßeTag 6 - die Maira-Stura-Kammstaße. Die ersten km sind landschaftlich sehr schön, aber fahrerisch unspektakulär: ein schmale aber sehr gut ausgebaute Teerstraße durch das Vallone del Arma führt nach oben, dort jedoch zweigt eine Schotterpiste ab, die durch das Marmora- und Preit-Tal mit gigantischen Kulissen aufwartet. 

Maira-Stura-KammstraßeUnterwegs wandern wir zum Mittagessen zum Rifugio della Gardetta, auch ein ehemaliger Militärposten, wo wir mit köstlichem Bergkäse und -Speck bewirtet werden.  Die Murmeltiere unterwegs wollten sich leider nicht fotografieren lassen....

Colle delle IsichieAuf dem Weg wieder ins Tal findet sich noch eine Furt zum "Spielen". In Borgo San Dalmazzo gibt es abends leckere Pizza und eine gigantische Eisportion zum Abendessen, ehe wir uns durch schier endlose Obstplantagen in der Abendsonne Richtung Nachtlager aufmachen:

furten...das Fort Central am Colle di Tenda  auf 1908m.  Leider ist es dunkel, bis wir die Rampe hinauf zum Colle di Tenda erreichen. Die Auffahrt ist schon von der Hauptstraße durch ein Schild "nur 4x4" gekennzeichnet, innerhalb kürzester Zeit, wissen wir warum:  Auf etwa 1 km Luftlinie werden in unzähligen extrem kurzen Kehren mehr als 1000 Höhenmeter überwunden, so eng, dass wir in jeder einzelnen zurücksetzen müssen, um überhaupt herum zu kommen, und so ausgewaschen, dass die Rinnen selbst für die großen Geländereifen leicht zum Reifenschlucker werden können, wenn man nicht aufpasst.

 

Fort CentralIrgendwann werden wir uns das mal bei Tageslicht besehen müssen!!!  Jetzt allerdings verbringen wir die Nacht im Fort Central und machen uns am nächsten Morgen auf die Ligurische Grenzkamm-Straße. Die windet sich- wie der Name sagt- über die italienisch-französische Grenze in Richtung Meer.

ligurische Grenz-Kamm-StraßeDie Schotterpiste bringt uns bei Kaiserwetter über Berg und Tal langsam Richtung Süden.  Auch hier sind wieder ganz hartgesottene Mountainbiker unterwegs, vor denen ich nur den Hut ziehen kann!!!

ligurische Grenz-Kamm-StraßeDer Weg ist hier auch fahrerisch etwas anspruchsvoller,  die Aussicht ist wirklich lohnenswert. Man kann es nicht beschreiben, muss es einfach gefahren sein.

ligurische Grenz-Kamm-StraßeUnterwegs machen wir immer wieder Halt, um ein "paar Schritte" zu gehen, ein Geocache zu suchen, oder einfach den Sonnenschein zu genießen.

ligurische Grenz-Kamm-StraßeZwischendrin wieder in Tunnel in inzwischen bekannter Weise, nur dass diesmal sogar ein Tunnelbeleuchtung vorgesehen ist: Alle paar Meter ein Windlicht in einer Nische!!!! Allerdings fehlen die Kerzen.... Was für eine Vorstellung, Soldaten, die bei Kerzenschein durch einen Tunnel marschieren.....

ligurische Grenz-Kamm-StraßeDiese Abfahrt führt auf eine sehr abenteuerliche Passage, z.T. sehr desolat, hat wohl auch schon ein Fahrzeug auf dem Gewissen: deutlich erkennbar eine Ölspur -- von der wir uns nur wünschen, dass sie nicht von Ingo stammt, der uns ein Stück voraus ist- glücklicherweise nicht!!!  Dann durch ein Waldstück, wo der Weg zwischen den Bäumen nur noch an den Matschlöchern zu erkennen ist, die immer tiefer werden, die Felsbrocken und Wurzeln dazwischen dafür immer größer.  Seltsamerweise hat da wohl keiner von uns den Nerv zu fotografieren ;o)) 

CastellarLeider müssen wir die Kammstraße, die noch unendliche Varianten bieten würde, verlassen. Dann geht es durch eine langsam immer "mediterraner" werdende Landschaft Richtung Meer, über kleine "normale" Paßsträßchen, durch das Gewühl der Küstenstädte Ventmiglia und Menton.

Castellar bei NachtUnsere letzte gemeinsame Nacht verbringen wir hoch über den Dächern von Castellar, mit atemberaubendem Blick aufs Meer.

Blick auf CastellarAm anderen Tag trennen sich unsere Wege, leider!!!  Ingo, Claudia, Werner und Andrea haben nur eine Woche Urlaub und müssen sich wieder in Richtung Heimat aufmachen.

Für uns führt der Weg noch nach Süden, Pisa, und dann Badeurlaub auf Elba....

Portoferraio, Elba






SOMMERTREFF DES PICKUP-FORUMS IM EXTERTAL

www.pickuptrucks.de

Am ersten August-Wochenende trafen sich wieder die Mitglieder des Pickup-Forums zum alljährlichen Sommertreff, diesesmal im Extertal, zum "Spielen" auf dem Gelände der Pickup-Freunde Lippe,  das Camp am Campingpark Eimke.   Das Wetter machte mal wieder "Mucken", am Fr Abend goß es wie aus Eimern, Hagel noch dazu.... Aber was macht das schon, man kann ja auch eine Plane spannen und am Lagerfeuer etwas näher zusammenrutschen ;o)  

Eine gemeinsame Ausfahrt durchs Extertal, mit Burgbesichtigung und hinterher "Baatzeln" in der Sandgrube, die für alle Schwierigkeitsstufen etwas zu bieten hatte, nebst wunderschönen Schlammlöchern, 


dann Grillen und "fach"simplen, das war der rundum gelungene Samstag.  Nach gemeinsamem Frühstück am Sonntag machten sich die Teilnehmer wieder auf die -zum Teil recht weite-Heimreise   --- die für uns noch abenteuerlich zu Ende ging:

Die Lichtmaschine mochte wohl den Schlamm nicht so gern und verweigerte den Dienst. Also wurde es eine Heimfahrt mit "Begleitschutz", und wiederholten Kaffee- und Batterieladepausen....  Aber ein Hoch auf das "altmodische" Dieselaggregat, das so zumindest die Heimreise auf eigenen Rädern möglich machte!!!



10 JAHRE STOAPFÄLZER 4WHEELERS

www.stoapfaelzer-4wheelers.de.vuAm 2ten Juli-Wochenende luden uns die Stoapfälzer 4Wheeler zu ihrem 10jährigen Vereinsjubiläum auf ihre Ranch ein. Wir verbrachten ein wunderschönes Wochenende, lernten jede Menge neue -nette!- Leute kennen,Ausfahrt und Spanferkelessen und der erste Test unsres neuen Dachzelts waren ein paar der Highlights.

Konvoi zur AusfahrtMehr zu diesem gelungenen Wochenende gibts auf der HP der Stoapfälzer.....(auf das obere Bild klicken....)



ABENTEUER OFF-ROAD  BAD KISSINGEN

"Heckzelt"Für den Off-Roader oder an Fernweh Leidenden ist die Messe in Bad Kissingen wohl ein fester Bestandteil im Jahreskalender, die Messe selbst bot wie immer: Interessantes, Neues, immer wieder gern Gesehenes -- und, ach, was man und frau doch gern so hätte.... an Offroad- und Expeditionsreise-Ausstattung.                                Für uns ist das Camp auch immer ein Treffpunkt mit Freunden. 

oben Bett - unten GepäckDieses Jahr war's auch der erste Test der neuen "Minimal-Ausstattung" -- schließlich ist für den Sommer eine Alpentour geplant, die garantiert nicht wohnwagentauglich ist....                    Das "Heckzelt" (eigentlich ein Busvorzelt, umfunktioniert) erwies sich auch als tauglich, als Schlechtwetterschutz, oder für längere Pausen. Beim "Ladeflächenbett" allerdings zeigte sich schnell, dass es für zwei Erwachsene etwas zu klein geraten, und höchstens als "Kinderzimmer" tauglich ist....  Richtige Erkenntnis am richtigen Ort: Auf der Messe ein Dachzelt gekauft ....  ;o)) 



DER ETWAS ANDERE PFINGSTMONTAG....

ganz spontan nahmen wir eine Einladung zum "4x4Stammtisch" des OffroadXClubs an, und der entpuppte sich ganz nett als sehr ungewöhnliche Stammtischsitzung.... 

Feiertags-Nachmittags-Ausflug in die grüne Natur

Bachüberquerung...

Alko-Gedächtnisfurche im Bachbett....... mit der ein oder anderen Alko-Gedächtnis-Furche.....

  




Wie schon die letzten Jahre war's am letzten Januar-Wochenende wieder soweit....                                                             Das Highlight zum Jahresbeginn  -  in der Hoffnung, dass das Jahr so weitergehen möge ;o)) in der idyllischen Kulisse des Schloß Buchenau in Hessen.  

Während der Vorstand schon am Donnerstag die nötigen Vorbereitungen traf, war am Freitag der offizielle Auftakt: Die meisten Teilnehmer trudelten im Laufe des Nachmittags ein. Der Freitagabend gehörte dem "Beschnuppern" für die Neuen - und der geselligen Unterhaltung für die "Alten Hasen".  Am Samstag dann: gemeinsame Ausfahrt. Teilweise gings über verschneite Feld- und Waldwege, teilweise über auch ganz "normal" auf der Straße. 

 


Teilweise ernteten wir im Konvoi mit 28 PickUps ziemlich ungläubige Gesichter....  was - noch einer -- und noch einer -- und   -----.......    Zur Mittagszeit fädelte sich die lange Schlange Fahrzeuge auf einer Wiese ein,

und es gab Bohneneintopf aus der Feldküche - ein Lob an die Köchin!!!                                                                Weiter ging die Ausfahrt, mit Kaffee-Pause - Kuchenbuffet logischerweise auf der Ladefläche,.....rund 150 km insgesamt, die letzten davon über die Autobahn.

und als die Sonne schließlich verschwand, waren wir wieder zurück in Buchenau. Köstliches Abendessen, geselliger Abend mit Fachsimpeln über das ein oder andere eL-Thema, und nicht nur das.... die letzten fielen am frühen Morgen schließlich ins Bett.

Die Frage des Morgens: Kamen die Kopfschmerzen vom Rauch, dem mangelnden Schlaf, von EGAL, SCH..-Egal, oder sonstigen Kuriositäten .... ?!   Nach ausgiebigem Frühstück und der Jahreshauptversammlung des Clubs waren die jedenfalls auch wieder vergessen, und in der Mittagszeit traten alle wieder die Heimreise an, nach irgendwo in Deutschland.....